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P1 Privat Geschäftsführer Daniel Giersch

P1 Privat Geschäftsführer Daniel Giersch widmet sein unternehmerisches Handeln von Beginn an der Innovation von Postdienstleistungen. Anfang der 90er Jahre gründet er den ersten privaten Briefzustelldienst Deutschlands und startet damit unumkehrbar die Liberalisierung des deutschen Postmarktes. Mit Erfolg setzt Giersch die Interessen seiner Firma KDI (Kurierdienst Itzehoe) auch auf dem Rechtsweg gegen die Deutsche Post AG durch. Der gelbe Riese sieht seine marktbeherrschende Rolle gefährdet, insbesondere als der KDI mit dem Ausbau zum Franchisesystem im Jahr 2000 der erste bundesweit operierende Konkurrent für Briefdienste wird. (s. auch Historie und Presse)


Die Gründung von G-mail          

Als einer der ersten Branchen-Insider lässt Giersch der Erkenntnis Taten folgen, dass die Zukunft der Postdienstleistungen in ihrer Verknüpfung mit der digitalen Welt liegt. Er gründet G-mail. G-mail soll ein Bedürfnis vieler moderner Postkunden befriedigen, das Giersch selbst gut kennt: Sie wollen die Vielfalt der modernen Kommunikationskanäle – Brief, E-Mail, Fax, Blogging und Communitiy-Nachrichten – aber sie wollen nicht ständig von einem Anbieter bzw. Medium zum andern wechseln. Gefragt ist das eine „Ding“, das alles übersichtlich bündelt und das Kommunizieren wieder leicht macht.


2004 startet Giersch die technische Entwicklung, zwei Jahre später ist das Herzstück eines radikal neuen Post-Service fertig: der hybride Webknotenpunkt. Dieser patentierte Zentralrechner kann eine elektronische Nachricht in verschiedene Empfangswege umleiten: E-Mail, Fax und klassischer Brief.





2007 wird das Portal www.gmail.de live geschaltet. Erstmalig ist es dort für Internetnutzer möglich, einen individuell verfassten Brief, auf elektronischem Wege abzuschicken. Der Nutzer versendet einfach eine signaturgeschützte E-Mail, eine „G-mail“, die in der Berliner G-mail-Zentrale ausgedruckt und per Post zugestellt wird. Ob mit oder ohne die Umwandlung in einen physischen Brief – eine G-mail ist immer so unkompliziert wie eine E-Mail und hat dennoch die Gültigkeit eines Postbriefs. Das ist ihrer elektronischen Signatur zu verdanken aber auch der Tatsache, dass jeder neue Nutzer von G-mail sich zuerst mit Personalausweis identifiziert.

Der Ident-Check

Der Ident-Check ist die Grundlage für den anderen großen Nutzen von G-mail: Hier ist die Community, in der man wirklich gute Kontakte knüpft, weil man einander vertrauen kann. In der ersten Beta-Phase hatten sich nach kurzer Zeit bereits rund 3.000 Nutzer bei G-mail registriert – ohne jedes Marketing.

2009 - Internationalisierung

Die erfolgreiche Produkteinführung und das positive Echo war Grund genug für Daniel Giersch und sein Team, seine Markenrechte an „Gmail“ auf dem deutschen Markt entschlossen gegen Google zu verteidigen. Auf dem internationalen Markt ist der Service nun unter dem Namen www.quabb.com verfügbar.